Rudolf Schilling (1859 - 1933)
aus den "Pischner Seiten" von Gunnar Grützner
und
Julius Gräbner (1858 - 1917)
(s. Pieschner www-Seiten)
Das Architekturbüro Schilling & Graebner bestand unter diesen beiden Inhabern von 1889 bis 1917. Schilling als Sohn des Dresdner Bildhauers Johannes Schilling (u.a. Treppe zur Brühlschen Terasse-Tageszeiten, Denkmal G. Semper, Reiterstandbild König Johann) und Gräbner als Sohn eines unbemittelten Strumpfwirkers waren als Menschen und als Firma äußerst leistungsfähig und flexibel. Das Spektrum der beiden Architekten ist nicht nur in Hinsicht der Bauaufgaben vielschichtig, sondern zeigt auch viele stilistische Unterschiede. Zu den Bauten gehören Rathäuser, Privatgebäude, Verwaltungsbauten und Kirchen. Aber auch denkmalpflegerische Arbeiten und Bauten für Wohnanlagen wurden realisiert.
Einige Arbeiten von R. Schilling und J. Gräbner:
Rathaus Dresden-Pieschen, 1890-1891
Dresdner Kaiserpalast, 1896
Neugestaltung Innenraum Kreuzkirche Dresden - nach Brand, 1897
Rathaus Dresden-Löbtau, 1896-1898
Christuskirche Dresden-Strehlen, 1903-1905
Zionskirche Dresden-Südvostadt, 1912-1914
Kriegersiedlung Dresden-Trachau (Wohnsiedlung), 1921-1926
Großsiedlung Dresden-Trachau (u.a. mit Hans Richter, Hans Waloschek), 1928-1939