1899 in Wien geboren, war von 1927 bis 1933 als Architekt
in Deutschland tätig und hat von 1928 bis 1932 das Architekturbüro der
damaligen GEWOG (Gemeinnützige Wohnungs- u. Heimstättengesellschaft für
Arbeiter, Angestellte und Beamte) in Dresden geleitet, in dem u.a. große
Teile der Siedlung Trachau geplant und gebaut wurden.
In Dresden hat sich Hans Waloschek mit seiner Frau Grete niedergelassen und dort wurden auch sein Sohn Peter und seine Tochter Jutta geboren. Als engagierte Sozialdemokraten mußten die Waloscheks 1933 Deutschland verlassen, sie flohen zuerst nach Wien und sind 1936/37 nach Argentinien ausgewandert.
Dort war Hans Waloschek als freier Architekt tätig und hat eine Reihe z.T. sehr interessanter Projekte geplant und deren Bau geleitet, darunter einige große Industriebauten, Siedlungsanlagen und viele Einfamilienhäuser (Chalets).
1959 kam er nach Deutschland zurück, wo er von der „Neuen Heimat“ (die rechtiche Nachfolgerin der GEWOG) in Hamburg wieder eingestellt wurde. Seine wichtigste Aufgabe bestand dann in der zweijährigen Leitung eines Entwicklungsprojekts in den peruanischen Anden. Hans Waloschek ist 1985 in Wien gestorben.